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Die Vergangenheit in der Zukunft.

Diskussion zum Argentinien-Schwerpunkt

 

Im Laufe der letzten drei Jahrzehnte haben Theater-, Film- und Fernsehproduktionen in Argentinien auf unterschiedliche Art und Weise die bewegte und oftmals dunkle Vergangenheit ihres Landes thematisiert.

Im Mittelpunkt standen dabei die Militärdiktatur (1976 bis 1983), die 30.000 Verschwundene, „desaparecidos“ genannt, auf dem Gewissen hat und ein Massaker anrichtete, wie es in der lateinamerikanischen Geschichte noch nie zuvor erlebt worden war, aber auch Peronismus und der von wirtschaftlichen Turbulenzen begleitete Weg in die Demokratie.

Auf welchem Stand sich die argentinische Gesellschaft heute in diesem langen und schmerzhaften Prozess der Aufarbeitung befindet und wie sich dieser aktuell in der Theaterwelt widerspiegelt, diskutieren die argentinischen Regisseure Lola Arias, Federico León und Beatriz Catani gemeinsam mit Ingo Malcher, langjähriger TAZ-Korrespondent in Südamerika, Journalist (u.a. brand eins) und Autor des Buches TANGO ARGENTINO in einer Gesprächsrunde, die SPIELART gemeinsam mit dem Instituto Cervantes veranstaltet.